Hamburg, 07. Dezember 2017

 

„Jünger und Weiblicher“

Vorstand der Jürgen-Echternach-Stiftung neu gewählt

 

Gestern fand die satzungsgemäße Wahl des neuen Vorstandes der Jürgen-Echternach-Stiftung für Bildung und Demokratie statt.

 

Dazu erklärt Marcus Weinberg, Bundestagsabgeordneter für Hamburg und Altona und bestätigter Vorsitzender der Jürgen-Echternach-Stiftung für Bildung und Demokratie:

„Die Jürgen-Echternach-Stiftung wird in Zukunft ihren Auftrag junge Menschen für das Demokratische und Parlamentarische zu gewinnen, weiterhin zielstrebig verfolgen.

Gerade in diesen Zeiten brauchen wir gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein Verständnis für Demokratie, Meinungsfreiheit und Rechtstaatlichkeit. Die politische Bildung ist für uns ein zentraler Anker für eine freie, demokratische und weltoffene Gesellschaft.

Ich bedanke mich ganz besonders für die langjährige hervorragende Zusammenarbeit bei meinen ausgeschiedenen Vorstandskollegen Antje Blumenthal und Carsten Ovens, die sich immer im Sinne Jürgen Echternachs für die politische Bildung junger Menschen engagiert haben.

Neu in den Vorstand wurden mit Antonia Niecke, Vorsitzende der Jungen Union Hamburg und Franziska Hoppermann, Vorsitzende der Frauen Union Hamburg, zwei junge Frauen gewählt, die die Arbeit der Stiftung zukünftig aktiv mitgestalten werden.

Außerordentlich freue ich mich, dass mir erneut das Vertrauen ausgesprochenen wurde als Vorsitzender die Geschicke der Stiftung weiterhin zu lenken.“

 

Weitere Mitglieder des Vorstandes der Jürgen-Echternach-Stiftung:

 

  • Sven Echternach, Sohn des Stifters, stellvertretender Vorsitzender
  • Dirk Fischer, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Dr. Roland Heintze, Vorsitzender der CDU Hamburg
  • André Trepoll, Vorsitzender CDU-Bürgerschaftsfraktion Hamburg

ZUM 80. GEBURTSTAG VON JÜRGEN ECHTERNACH

ERINNERUNG AN EINEN HERAUSRAGENDEN POLITIKER

Hamburg, 01. November 2017

 

Jürgen Echternach war von 1974 bis 1992 Landesvorsitzender der CDU Hamburg. Er war viele Jahre Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, in der Zeit von 1970- 1981 Vorsitzender der CDU-Fraktion. Später saß er im Deutschen Bundestag und war von 1987 bis 1993 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau und von 1993 bis 1994 beim Bundesminister der Finanzen. Er verstarb am 4. April 2006. Als politisches Erbe hat er das Grundkapital für die Jürgen-Echternach-Stiftung hinterlassen. Die Stiftung fördert junge Menschen auf der Basis christlich-demokratischer Werte, die sich ehrenamtlich für unsere Gesellschaft engagieren. Jürgen Echternach wäre heute 80 Jahre alt geworden.

 

Dazu erklärt Marcus Weinberg, Bundestagsabgeordneter für Hamburg und Altona und Vorsitzender der Jürgen-Echternach-Stiftung für Bildung und Demokratie: „Jürgen Echternach war ein herausragender Politiker, der sich jeder Herausforderung mit großer Tatkraft gestellt hat. Er war fachlich und analytisch immer perfekt vorbereitet und war stets umfassend informiert – nicht umsonst sagte man ihm nach, er habe das Gedächtnis von drei Elefanten. Er fand immer die richtigen Worte und hat auch den Finger in die Wunde gelegt. Seine Verdienste für die Hamburger CDU und die parlamentarische Demokratie sind unbestritten. Unter seiner Führung hat sich die CDU zu einer großen und modernen Volkspartei entwickelt, auf seine Initiative hin erhielt die Hamburger Opposition Verfassungsrang. Natürlich sind Politiker, die viel von sich aber auch ihrem Umfeld fordern und klare Strukturen entwickeln, nicht immer parteiintern nur geliebt, sondern auch in ihrem Wirken für das Wohl der Partei gelegentlich umstritten. Anlässlich seines 80. Geburtstags erinnere ich mich voller Anerkennung an ihn und wünsche mir mehr Politiker seiner Klasse, Tiefgang in den Inhalten und immer dem Wohle der parlamentarischen Demokratie dienend. Die zunehmende Radikalisierung bestimmter Bevölkerungsgruppen und das Auseinanderdriften unserer Gesellschaft erfordern Politiker mit Rückgrat wie ihn, die sich für eine freie, demokratische und weltoffene Gesellschaft einsetzen und falschen Ängsten entgegentreten. Mit der Jürgen-Echternach-Stiftung für Bildung und Demokratie wirken wir Radikalisierung entgegen und werben für unsere Demokratie. Wir danken Jürgen Echternach, dass er uns diese Möglichkeiten eröffnet hat."

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